Was geschieht beim Gefäßspezialisten?

Die Behandlung eines Bauchaortenaneurysmas durch den Gefäßspezialisten dient dazu, einer Ruptur vorzubeugen.

Nicht jedes Bauchaortenaneurysma muss aber gleich durch eine Operation oder einen Stent behandelt werden.
Ist das Bauchaortenaneurysma noch klein, sollten eine Beratung zur Risikoreduktion und eine sechsmonatige bis jährliche Ultraschallkontrolle zur Vorsorge – je nach Größe des Aneurysmas – erfolgen. So besteht die Möglichkeit, das Wachstum des Aneurysmas zu stoppen, um eine invasive Therapie (offene Operation oder Stentgraft) auch in Zukunft zu verhindern beziehungsweise ein wachsendes Aneurysma rechtzeitig invasiv zu behandeln.

Vorsorge durch Risikoreduktion geschieht durch:

  • Nein zur Zigarette,
  • Bluthochdruck einstellen,
  • Blutfettwerte senken,
  • Bewegung und Gewichtsreduktion,
  • ein gesünderer Lebensstil.

Eine Behandlung mittels Operation oder Stent durch den Gefäßspezialisten ist dann notwendig, wenn die Bauchschlagader bei Frauen einen Durchmesser von fünf Zentimeter aufweist, bei Männern mehr als fünfeinhalb Zentimeter. Es folgt dann eine Kontrastmittel-gestützte Computertomografie (CT-Angiografie) beim niedergelassenen Radiologen oder im Krankenhaus. Damit kann der maximale Durchmesser  festgestellt sowie die Planung der OP- oder Stentbehandlung durchgeführt werden.

Bauchaortenaneurysma Info- und Screening-Tage 2.-6. Oktober 2017: Tel. Anmeldung bei den Ambulanzen notwendig!

Nähere Informationen zu allen Ambulanzen, Zeiten und Kontakten finden Sie hier.

5. Oktober 2017: Intervention und Antikoagulation in Wien | Programm

Gesundheitskampagne mit Heinz Marecek im ORF

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NEU: vielgesundheit.at sprach mit Prim. Priv.-Doz. Dr. Afshin Assadian über die Behandlung von Bauchaortenaneurysmen. Hier geht es zum Film!