Aktuelles

27. Juni 2022

Was tun, damit die Niere nicht versagt?

Weltweit sind immer mehr Menschen von einer chronischen Niereninsuffizienz betroffen. In der Folge steigt deren kardiovaskuläres Risiko drastisch, zudem nimmt der Bedarf an Spendernieren wie auch Dialysen deutlich zu. Risikofaktoren wie Diabetes, Übergewicht und Bluthochdruck tragen wesentlich zu einer chronischen Nierenerkrankung bei, die aber mit rechtzeitiger Vorsorge verhindert oder in frühen Stadien gut behandelt werden kann.
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4. November 2021

So wirksam ist die Früherkennung

Durch Bauchaortenaneurysma-Screenings lassen sich nicht nur Aneurysmen, Ausweitungen der Bauchschlagader, erkennen und lebensgefährliche Risse verhindern. Sie sind außerdem eine wirksame Gesundheitsmaßnahme: Gescreente leben länger und besser!
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16. September 2021

Neuer Patient*innenratgeber „Hilfe zur Selbsthilfe – Wunden besser verstehen und versorgen“

Bessere fachgerechte Versorgung chronischer Wunden in Österreich - Der neue Patient*innenratgeber "Hilfe zur Selbsthilfe - Wunden besser verstehen und versorgen", erschienen im Verlagshaus der Ärzte und erhältlich ab 29. September 2021, unterstützt Betroffene in praktischer Laienpflege. Ergänzend dazu die Website www.selbsthilfe-wunde.at mit laufend aktualisierten Kontaktdaten zu Anlaufstellen, Videos, Checklisten für den Alltag u.v.m.
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11. März 2021

Remote Training – chirurgische Ausbildung in Zeiten der Pandemie – Gefäßchirurgie Klinik Ottakring ist internationaler Pionier

Chirurginnen und Chirurgen arbeiten in einem Bereich der Medizin, wo manuelles Geschick, Training und Übung besonders wichtig sind und eine unmittelbare Auswirkung auf den Heilungsverlauf von PatientInnen haben. In den Pandemiejahren 2020 und 2021 waren besonders in den chirurgischen Fächern KollegInnen in Ausbildung sehr negativ von einem Mangel an Training betroffen. Einerseits waren und sind die Elektivfallzahlen infolge Reduktion der elektiven Operationen deutlich geringer als in den Jahren zuvor, andererseits ist der Besuch der so wichtigen technischen Kurse infolge der Reduktion sozialer Kontakte und Reisebeschränkungen nicht mehr möglich. Beim größten internationalen gefäßchirurgischen Kongress, dem EVC Maastricht von 7. bis 9. März 2021, wurde eigens ein Hands-on-Training für offene Aortenchirurgie über ein zentrales Studio in Maastricht an sieben Standorten in fünf Ländern in Europa durchgeführt. Federführend dabei war die Wiener gefäßchirurgische Abteilung der Klinik Ottakring unter der Führung von Prim. PD Dr. Afshin Assadian.

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9. Dezember 2020

Zukunft Digitalisierung der Gefäßmedizin

Die Covid-19-Pandemie erfordert auch ein Umdenken in der Ausbildung von Gefäßchirurg*innen und in der Versorgung von Gefäßpatient*innen. Das Gefäßforum Österreich setzt sich dafür ein, die Ausbildung auch von niedergelassenen Ärzt*innen über Telemedizin und innovatives Simulationstraining zu forcieren.
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2. Dezember 2020

Neue personalisierte Therapiekonzepte in der Aorten-Therapie

„Menschen mit arteriellen Gefäßerkrankungen haben generell ein höheres Risiko, schwerwiegend zu erkranken und dies nicht nur an Covid-19“, erklärt Prim. PD Dr. Afshin Assadian, Leiter Gefäßchirurgie Klinikum Ottakring und wissenschaftlicher Sprecher des Gefäßforums Österreich. Regelmäßige Vorsorge mittels einer schmerzfreien Ultraschalluntersuchung ist daher für über 60-Jährige und für Menschen mit einem entsprechenden Risikoprofil – Raucher, hoher Blutdruck, hohe Blutfettwerte, bereits behandelte arterielle Gefäßerkrankungen – besonders wichtig.
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Der Monat September gilt international als Bewusstseinsmonat für Gefäßerkrankungen. Mit besonderem Fokus auf den 19. September als Welt-Aorten-Dissektionstag wird das Gefäßforum Österreich (GFÖ) zu Beginn des Monats eine umfassende Gesundheitskampagne starten, die auf mehr Aufklärung und Vorsorge abzielt.

 

Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Aortenerkrankungen – insbesondere auf Aortenaneurysmen und Aortendissektionen, die unbehandelt tödlich verlaufen können. Zusammen mit dem Bauchaortenaneurysma (eine krankhafte Erweiterung der Gefäßwand der Bauchschlagader) stellt die Aortendissektion (ein teilweiser Riss in der Wand der Aorta) den häufigsten Aortennotfall dar. Eine Aortendissektion kann Erwachsene jeden Alters betreffen, besonders gefährdet sind jedoch ältere Erwachsene und Schwangere. Diese Erkrankung ist eine bedeutende Todesursache bei Schwangeren. Aortendissektionen treten bei 1-3 von 100.000 Menschen pro Jahr auf und sind lebenslange Erkrankungen, die bei einigen Patient:innen zu zukünftigen Komplikationen führen können. In den letzten Jahren gab es in der Diagnose, Akut- wie Langzeitbehandlung von Typ A und B Dissektionen bedeutende Fortschritte.

 

Welt-Aorten-Dissektionstag

Während das Bauchaortenaneurysma durch die langjährige Aufklärungskampagne des GFÖ bereits weithin bekannt ist, besteht noch ein großer Informationsbedarf bezüglich Aortendissektionen. Die spezielle Teilnahme am internationalen Aorten-Dissektionstag soll dies nun ändern und mehr Aufmerksamkeit auf diese weniger bekannte Gesundheitsgefahr lenken und Solidarität, Verständnis und Unterstützung für Patient:innen und ihre Angehörigen erwirken, die unter den langfristigen physischen und psychischen Folgen dieser Erkrankung leiden.